Wer wir sind
Veranstaltungen
Sport und Bekleidung
Blumen
Regenwald
Verschiedenes
Aktiv werden
Spenden
Fördermitglied werden
Schulen und Vereine
Anmelden
Fördermitgliedschaft
Projekt Nicaragua
Regenwaldschutzbrief
Projekt Chile
Anlassspende
Online-Spende
Spendenbescheinigung
Presse
Ausstellungen
Newsletter
Infobrief
Linkliste
Material bestellen
Wer ist wer?
Schreiben Sie uns!
Unsere Partner
Presse
Impressum
Fotonachweise
Sonstiges
Übersicht
Fotostecke






Unsere Arbeit


Wer wir sind

Veranstaltungen


Sport
und Bekleidung


Blumen


Regenwald


Verschiedenes

Startseite


04.02.2012










Newsletter


















   

Film und Diskussion

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Lernen in der Einen Welt"

DARATT - Kann man Versöhnung lernen?

Am 13. Oktober präsentierten  Vamos e.V., die  Darfur-Hilfe e.V. und Die Linse e.V. den preisgekrönten Film aus dem Tschad DARATT im Cinema.

Zu Gast waren Vincent Neussl und Astrid Meyer von Misereor.

Daratt - Dry Season                                                                Foto: www.trigon-film.org

Eindringlich thematisiert der Film den Kreislauf aus Gewalt und ungesühnter Schuld, der keinen Ausweg zu kennen scheint, aus der Perspektive eines 16- jährigen, der den Mord an seinem Vater rächen will.

Inhalt:

Der 16-jährige Atim erhält von seinem Grossvater einen Revolver, damit er den Mann töten kann, der seinen Vater getötet hat. Atim verlässt sein Dorf und geht in die Hauptstadt N'Djamena auf der Suche nach einem Mann, den er nicht kennt.

Der junge Mann macht sich also auf den Weg, am Mörder seines Vaters Rache zu üben, der Monate vor der Geburt Atims getötet wurde. Er findet eine respektierte und Respekt gebietende Persönlichkeit, die eine kleine Bäckerei führt, und er beginnt für den Mann zu arbeiten. Atim lernt Brot zu backen, und langsam entwickelt sich eine eigenartige Beziehung zwischen den beiden. Der Ältere würde den Jüngeren sogar gern als Sohn adoptieren – er kennt den Anlass seines Besuches nicht. Gleichzeitig aber umkreisen die beiden einander, der eine unsicher darüber, ob er Rache nehmen soll, der andere dabei, sich selbst fast aufzugeben angesichts der Konkurrenz durch eine Grossbäckerei.

Ihre Beziehung führt vor Augen: Wenn zwei Menschen sich näher kommen, verstehen sie einander besser und können übergeordnete Verhaltensmuster eher überwinden. Mahamat-Saleh Haroun ist bekannt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Filmemacher Afrikas.

Filmgespräch

Im Anschluss diskutierten rund 60 Gäste über den Film und die aktuelle Lage im Tschad mit den beiden  Tschad-Experten von Misereor aus Aachen: Vincent Neussl und Astrid Meyer.   

 

Veranstaltungsreihe "Lernen in der Einen Welt" des Beirates für kommunale twicklungszusammenarbeit der Stadt Münster:

www.muenster.de/Stadt/eine-welt-lernen/

Zum Herunterladen: Aktuelle Studie von Misereor zum Konflikt im Tschad [pdf-Datei, 220 KB]

 

 

 

 

 

 

bild