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04.02.2012










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Veranstaltungen zu Klima und Ressourcen im Nord-Süd-Konflikt

Morgens Jagger, abends Goldberg

Die Ex-Frau von Mick Jagger berichtete den erstaunten Schülern des Münsterschen Schiller-Gymnasiums, dass sie  auch ohne Auto auskommt. Denis Goldberg, Bürgerrechtler aus Südafrika, argumentierte abends im Rathausfestsaal gegen den "globalen Konsum-Konsens". Münster stand am 18.9.2007 ganz im Zeichen der Diskussion über Klima und Entwicklung.

Bianca Jagger wurde morgens im Rathaus von Bürgermeisterin Karin Reismann empfangen - mit dabei die Organisatoren der Veranstaltung: Udo Schlüter vom Eine Welt Netz NRW und Dr. Gisela Nolte, Erste Vorsitzende von Vamos e.V.

Foto: Ralf Emmerich

Der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt, ein kurzer Rathausrundgang und ein Foto mit den Veranstaltern gehörten für Frau Jagger zum Vormittags-
programm.

vlnr.: Sonja Begalke (Vamos e.V.), David Feist (Eine Welt Netz NRW), Dr. Gisela Nolte (Erste Vorsitzende Vamos e.V.), Monika Dülge (Eine Welt Netz NRW), Bianca Jagger,

Udo Schlüter (Eine Welt Netz e.V.), Bürgermeisterin Karin Reismann, Spyros Marinos
Foto: Ralf Emmerich

Anschließend ging es in die voll besetzte Aula des Schiller-Gymnasiums.

beide Fotos: Ralf Emmerich

Die Schüler lauschten der engagierten Power-Frau. So appellierte Jagger z.B. an die Jugendlichen, Strom zu sparen, wenig Auto zu fahren,  denn - das war ihre eigentliche Botschaft - jeder, egal wo, kann etwas tun!

Die für ihr bürgerschaftlliches Engagement mit dem "Alternativen Nobelpreis" (Right Livelihood Award) ausgezeichnete Bianca Jagger bemerkte  beim Verlassen der Schulaula einige Kollagen, die die Schüler im Vorfeld der Veranstaltung erstellt hatten. Sichtlich gerührt fragte sie, ob sie eine der Kollagen als Andenken an die Veranstaltung mitnehmen dürfe. Der Wunsch wurde ihr gern erfüllt.

Abends ging es dann im Rathausfestsaal mit drei Klimaexperten weiter. Das Thema:  "Gerechtigkeit im Treibhaus? Klima und Ressourcen im Süd-Nord-Konflikt".

Die öffentliche Diskussionsveranstaltung ging der Frage nach, wie eine größere Verteilungsgerechtigkeit beim Zugang  zu den Ressourcen erreicht werden könne. Die zunehmende Konkurrenz um natürliche Ressourcen wie Wasser und fossile Energieträger wurde von den Experten einhellig als bedrohlich anwachsender Risikofaktor bezeichnet.

vlnr.: Andreas Vollmert, Denis Goldberg, Dr. Joachim Spangenberg, Steffen Bauer

Foto: Ralf Emmerich

Dr. Joachim  Spangenberg (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig), Steffen Bauer (Deutsches Institut für Entwicklungspolitik Bonn) und Denis Goldberg (südafrikanischer Bürgerrechtler) waren sich darin einig, schon jetzt würde die Konkurrenz und der Verteilungskampf zu Lasten der Ärmsten der Armen gehen.

Denis Goldberg Foto: Ralf Emmerich

Denis Goldberg warnte zum Abschluss der Veranstaltung vor einem weltweiten "Konsum-Konsens" und appellierte an die Zuhörer diesem Sparsamkeit und ressourcenschonendes, sinnvolles Wirtschaften entgegenzusetzen.

Zum Herunterladen:

Vortrag von Dr. Joachim Spangenberg [pdf-Datei 3,94 MB]

Vortrag von Steffen Bauer [pdf-Datei  2,2 MB]

Hier können Sie Pressemitteilung und -foto einsehen.

 

Veranstalter

Eine Welt Netz NRW, Vamos e.V. Münster,

Nordrhein-Westfälische Stiftung für Umwelt und Entwicklung

Initiatoren der Veranstaltungen

Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Deutsche Stiftung Friedensforschung, Nordrhein-Westfälische Stiftung für Umwelt und Entwicklung, Right Livelihood Award Foundation

 

 

 

 

 

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