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17.05.2012










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Eine-Welt-Regionaltreffen Münsterland


Am Mittwoch, den 21. Juni 2006, fand das erste Eine-Welt-Regionaltreffen Münsterland statt.

Die beiden regionalen Koordinatorinnen Sonja Begalke (Vamos e.V. Münster) und Beate Steffens (AHW, Aktion Humane Welt, Rheine) hatten die insgesamt 350 Gruppen der Region eingeladen, um über die neuen finanziellen Rahmenbedingungen für die Eine-Welt-Arbeit des Landes NRW zu informieren. Außerdem wurde auch den Vertretern der Kommunen die Möglichkeit gegeben, sich über die aktuellen Entwicklungen der kommunalen Förderung auszutauschen.

Vamos e.V. und AHW hatten dementsprechend  das Podium mit zwei Personen besetzt, die beide über landesweite Finanzierungsmöglichkeiten Auskunft geben konnten.

Hans-Christoph Boppel, Leiter des Referates Eine-Welt-Politik im zuständigen MGFFI (Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration) stand neben Martina Schaub von der Nordrhein-Westfälischen Stiftung für Umwelt und Entwicklung Rede und Antwort.

v.l.n.r.: Sonja Begalke (Vamos e.V. Münster), Martina Schaub (NRW-Stiftung Umwelt und Entwicklung), Hans-Christoph Boppel (MGFFI), Beate Steffens (AHW Rheine)

Foto: R. Emmerich

Die 42 anwesenden Vertretern von Eine-Welt-Gruppen wurden von Herrn Boppel darüber informiert, dass die Landesförderung für die kommunale Entwicklungszusammenarbeit für 2006 von 1,8 Mio. auf 300.000 Euro gekürzt wurde. Andere Förderprogramme hingegen seien von solch drastischen Kürzungen unbelastet - hier hätten die betroffenen Interessensgruppen erfolgreiche Lobbyarbeit betrieben.

42 Teilnehmer waren bei der Regionalkonferenz Münsterland dabei

Foto: R. Emmerich

Vertreter der Eine-Welt-Gruppen kritisierten die hinter dieser Entscheidung der Landesregierung vermutete Auffassung, entwicklungspolitische Bildungsarbeit sei in Zeiten knapper Finanzmittel ein „verzichtbarer Luxus“. Einigkeit herrschte in der Runde, dass durch Gespräche mit den im Landtag zuständigen Politikern  weitere Kürzungen verhindert werden sollten.

Boppel und Schaub verwiesen außerdem auf die vom Land geförderten regionalen Koordinatoren. „Im Münsterland gibt es bei Vamos e.V in Münster und dem AHW in Rheine zwei fachkundige Kräfte, die ehrenamtlichen Gruppen in Finanzierungsfragen beratend zur Seite stehen“, so Boppel.

Einhellige Meinung der Konferenzteilnehmer war, dass trotz der Sparmaßnahmen auf Landesebene, keinesfalls die Qualität der kommunalen entwicklungspolitischen Arbeit reduziert werden dürfe.

Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung und zum Pressefoto.


 
 

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