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22.11.2017














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Nur noch faire Blumen zum Muttertag!

Münster, 4. Mai 2012: Für Schnittblumen geben die Deutschen jährlich 38€ pro Kopf aus - besonders zum Muttertag floriert das Geschäft! Am Sonntag, den 13. Mai ist es wieder soweit! Verschenken Sie in diesem Jahr faire Blumen!

80 % der Schnittblumen, die wir in Deutschland kaufen, werden importiert. Sie kommen überwiegend über die Niederlande, dem größten Umschlagplatz der internationalen Blumenindustrie, zu uns – aus Ländern wie Kenia, Ecuador, Kolumbien, Simbabwe und Uganda. Nicht nur das Klima ist in den Produktionsländern des globalen Südens günstiger. Auch die Arbeitskraft ist günstig! „Meist weibliche Blumenarbeiter schuften unter unwürdigen Bedingungen: sie erhalten nur Hungerlöhne, schieben unbezahlte Überstunden und sind dem ungeschützten Einsatz von Pestiziden ausgesetzt. Medizinische Versorgung? Fehlanzeige“, so Steffi Neumann, Projektkoordinatorin bei Vamos e.V. Münster.

Aber es geht auch anders: Einige Blumenfarmen sind nach sozialen und ökologischen Gesichtspunkten zertifiziert. Ihre Schnittblumen tragen z.B. das Fairtrade-Siegel. Es garantiert faire Arbeitsbedingungen. „Nutzen Sie Ihre Macht als Verbraucher_in: Fragen Sie im Blumenladen und im Supermarkt gezielt nach fairen Blumen“, sagt Steffi Neumann.

Mit dem neuen Projekt „Schöne neue Welt: Die Globalisierung und Ich am Beispiel Blumen“ bietet Vamos e.V. ab Mai 2012 erneut Bildungsarbeit und Informationen zum Thema an. „Wir möchten das Thema gerne in Schulklassen ansprechen. Einen Schwerpunkt möchten wir auf Berufskollegs mit dem Ausbildungsgang zur Florist_in legen“, so Steffi Neumann. Sie ergänzt: „Floristik-Schüler_innen können das Thema besonders gut in ihre Betriebe tragen und so zu einem Umdenken beitragen“. Lehrer_innen können sich an Vamos e.V. wenden, wenn sie Interesse an einem Unterrichtsbesuch haben.

Vamos e.V., Münster spricht mit seinem Angebot auch Kommunalverwaltungen an. Die Wanderausstellung „fair flowers“ kann von ihnen ausgeliehen und präsentiert werden. Denn Kommunen tragen durch ihre Kauf-Entscheidungen eine große Verantwortung. Nicht zuletzt sollten sie ihre Vorbildfunktion wahrnehmen und nur Produkte beschaffen, die unter guten sozialen Bedingungen hergestellt wurden!

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