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Menschenrechte weltweit achten!
Vamos ruft zur Solidarität auf
Münster. Am 10. Dezember 1948 wurde die allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen verabschiedet. Doch auch heute, 62 Jahre danach, sind weltweit zahlreiche Menschen von Verletzungen ihrer Rechte betroffen.
Der Tag der Menschenrechte ist in Deutschland relativ unbekannt. Das liegt möglicherweise an der vergleichsweise guten Situation der Menschenrechte. Dennoch tragen wir indirekt dazu bei, dass Menschenrechte weltweit verletzt werden – durch unseren Konsum! „Die schlechte Nachricht: Durch unseren Verbrauch an Energie, billigen Importprodukten wie Blumen, Steine und Lebensmittel werden Menschen in anderen Teilen der Erde ausgebeutet und damit ihres Rechts auf ein angemessenes Einkommen beraubt.“ so Gisela Nolte vom Verein Vamos.

Fair produzierte Blumen – Ein Blickfang auch im Winter. Foto: Vamos e.V.
„Die gute Nachricht: Wir können unseren Verbrauch verändern – und damit zur Verwirklichung der Menschenrechte beitragen. Durch den Einkauf von fair produzierten Blumen, fair gehandelten Produkten und zertifizierten Steinen können wir dafür sorgen, dass Menschen ein lebenswürdiges Einkommen erzielen können. Und damit unseren Beitrag zur Wahrung der Menschenrechte leisten.“ so Frau Nolte weiter.
Die Stadt Münster geht bereits mit gutem Beispiel voran und begibt sich auf den Weg zu einem nachhaltigeren Einkauf. 2007 hat sie beschlossen, nur noch Produkte einzukaufen, die nachweislich ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt werden. Als Beispiel für anerkannte Siegel wird unter anderem das Flower Label Program-Siegel für Blumen genannt. Und im September 2010 hat der Rat beschlossen, dass die Stadt sich um den Titel der Fair Trade Stadt bewirbt. „Auch wenn dies nur zwei kleine Schritte sind, zeigen sie in die richtige Richtung – hin zu einer nachhaltig handelnden Gesellschaft, die sich nicht nur hier in Deutschland für Menschenrechte einsetzt, sondern auch Verantwortung für Menschen weltweit übernimmt“ meint Ruben Enxing, Mitarbeiter bei Vamos.
Hier finden Sie die Pressemitteilung als pdf-Dokument