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04.02.2012










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Gäste aus Uganda auf der FA!R2010

Thema

Flavia Amoding und Hannah Mwesigwa aus Uganda sind auf Einladung von Vamos e.V. im Rahmen es Projekts "fair flowers - Mit Blumen für Menschenrechte" am Samstag, den 25. September zu Gast in Dortmund auf der Messe zum Fairen Handel.

Der Aufenthalt der Gäste in Münster und Dortmund wird in Kooperation mit dem Eine Welt Netz NRW und finanzieller Unterstützung durch InWEnt mit Mitteln des BMZ durchgeführt.

Samstag, 25. September 2010 von 16 bis 16.45 Uhr im Infoshop-Bereich.

                            Klicken Sie auf das Logo, um zur FA!R2010 zu gelangen.

 

Faire Rosen für eine gerechtere und bessere Welt: Kampagne wirbt für

menschenwürdige und umweltschonende Blumenproduktion

Mit dem Verkauf von zertifiziert fair produzierten Rosen zugunsten des Dortmunder Frauenhauses macht Blumenhändler Leo Evels am Samstag (25. September 2010) auf dem Platz von Netanya in der Innenstadt von Dortmund auf das Flower Label Program (FLP) aufmerksam, das sich für die menschenwürdige und umweltschonende Blumenproduktion einsetzt. Von 11.30 bis 12.30 werden die beiden Gäste aus Uganda an seinem Stand sein und Besuchern und Vertreterinnen der Presse Rede und Antwort stehen.

Oberbürgermeister Ullrich Sierau wird die Gelegenheit nutzen, um von den beiden Arbeitnehmervertreterinnen aus Uganda Informationen aus erster Hand über die aktuellen Produktionsbedingungen in dem afrikanischen Land zu erhalten. Anschließend lädt er die Akteure zu einem persönlichen Gespräch ins Rathaus ein, bevor die beiden auf der Messe über ihre Arbeit berichten.


Im Winter kommt nahezu jede zweite Schnittblume, die in Deutschland erhältlich ist, aus einem afrikanischen oder lateinamerikanischem Land. Damit sie unter menschenwürdigen und umweltschonenden Bedingungen produziert werden, wurde von Menschenrechtsorganisationen, Gewerkschaften, Kirchen, Blumenproduzenten und Blumenfachhändlern das Flower Label Program (FLP) ins Leben gerufen. Das Gütesiegel des FLP erhalten Blumenfarmen, die Kriterien wie existenzsichernde Löhne, Gewerkschaftsfreiheit, Verbot von Kinderarbeit, Gesundheitsvorsorge, Verbot hochgiftiger Pflanzenschutzmittel und den verantwortlichen Umgang mit natürlichen Ressourcen erfüllen.

Mit dem Kauf von Blumen aus dem Flower Label Program tragen Konsumenten dazu bei, dass mehr Farmen Menschenrechte und Umweltschutz achten.


Flavia Amoding, Referentin der Nichtregierungsorganisation Uganda Workers´ Education Association sowie Hannah Mwesigwa, Vertreterin der ugandischen Gewerkschaft der Blumenarbeiter/innen Uganda Horticultural and Allied Workers´ Union (UHAWU) sind auf Einladung der Kampagne "fair flowers - Mit Blumen für Menschenrechte" vom 22. September bis zum 08. Oktober auf einer Vortragsreise durch Europa unterwegs. Münster beziehungsweise Dortmund ist die einzige Station der beiden Gewerkschaftlerinnen in Deutschland.

Bei der Blumenaktion in der Dortmunder Innenstadt, die Teil des Jahresprogramms 2010 des Dortmunder Aktionsbündnisses zum Fairen Handel ist, berichten sie über ihre Arbeit und diskutierten mit den Anwesenden über die Gesundheitsgefährdungen der Blumenarbeiter/innen. Begleitet werden sie dabei von Gertrud Falk (FIAN e.V.) und Ruben Enxing (Vamos e.V.). Neben Leo Evels werden auch Anita Ledge-Pähler vom Dortmunder Frauenhaus sowie Sarah Züfle vom Flower-Label-Program-Büro Köln zugegen sein.

Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund  (Quelle: www.dortmund.de)


Nach dem gemeinsamen Pressetermin lädt Oberbürgermeister Ullrich Sierau die Akteure zu einem persönlichen Gespräch ins Rathaus ein, um Möglichkeiten für Projekte und Aktionen zu sondieren. Seit dem letzten Besuch ugandischer Blumenarbeiter im Jahr 2007 ist Oberbürgermeister Sierau erstes Ehrenmitglied der ugandischen Blumenarbeitergewerkschaft und setzt sich seither für den Aufbau einer Blumenfarm nach Fairtrade-Kriterien in Uganda ein.
Weitere Informationen zum Flower Label Program sind im Internet unter www.fairflowers.de abrufbar.

Partner

In Zusammenarbeit mit FIAN Deutschland und in Zusammenarbeit mit dem Eine Welt Netz NRW e.V., gefördert aus Mitteln des BMZ.

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