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2. Eine-Welt-Konferenz Münster
Die diesjährige Eine-Welt-Konferenz findet am Samstag, den 19. November 2011 von 10.00 bis 18.00 Uhr in der VHS- Überwasser, Katthagen 7 statt. Das Thema lautet: Menschenrechte und Entwicklung im Zeichen von Rio+20
Zu Beginn der Konferenz führt Sabine Birken, Münsteraner Rechtsanwältin und ehemalige Landesvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN), in das Thema ein. Im Anschluss daran wollen wir uns in drei Arbeitsgruppen gemeinsam mit den TeilnehmerInnen den Themen der Weltkonferenz auf Rio nähern unter der Fragestellung: „Welchen Beitrag können wir auf lokaler Ebene leisten?“
Als krönender Abschluss der Konferenz erwartet die TeilnehmerInnen eine Kostprobe des Cactus – junges Theater.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und Teilnahme.
Hintergrund:
Die Vereinten Nationen laden vom 4. bis 6. Juni 2012 zur Nachfolgekonferenz des Erdgipfels von 1992 ein – zur sogenannten „Rio+20 Konferenz“. Die Weltgemeinschaft vereinbarte 1992 in Rio u.a. das entwicklungs- und umweltpolitische Aktionsprogramm „Agenda 21“, das als Meilenstein auf dem Weg zur Nachhaltigkeit gilt.
Rio+20 soll auf höchster politischer Ebene stattfinden Die Staats- und Regierungschefs sollen der nachhaltigen Entwicklung dort neuen Schwung verleihen. Nach dem Willen der UN- Generalversammlung sollen sie sich im Kern 3 Themen widmen:
1. der Entwicklung einer grünen Wirtschaft,
2. dem Kampf gegen die Armut
3. dem institutionellen Rahmen der nachhaltigen Entwicklung, also der Einbindung des Leitbilds in den politischen Systemen der UN Mitgliedsstaaten und auf internationaler Ebene.
Rio +20 soll bilanzieren, wie weit die „Agenda 21“ in den vergangenen 20 Jahren in der Praxis umgesetzt und was damit erreicht wurde. Die Ergebnisse sollen in ein „gebündeltes Politikerpapier“ münden. Die UN macht deutlich, dass die Politiker Nachhaltigkeit auf allen Ebenen aufgreifen sollen. Deshalb sei der Beschluss auch als Aufforderung an die Zivilgesellschaft zu verstehen, ihren Beitrag zu leisten.
Rio+20 soll nicht nur zurückblicken, sondern den Schwerpunkt auf das Jahr 2050 legen und 2050+30 diskutieren. Wo stehen wir heute und wie wollen wir bis 2050 eine gerechtere Verteilung von klimaneutralem Wirtschaften und Konsum schaffen? Wer Zukunftsfähigkeit wolle, müsse in die Zukunft blicken. Dafür böten die, von den UN beschlossenen Themen zur Wirtschaft, Armutsbekämpfung und “Governance“ gute Chancen.
Analog zu diesen 3 Themen sollen auf unserer Konferenz 3 Arbeitsgruppen gebildet werden, in denen Ihr Euch mit Euren eigenen Erfahrungen einbringen könnt.
Weitere Informationen:
Hier finden Sie die vollständige Einladung mit Tagungsablauf
Hier können Sie sich direkt online anmelden