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23.09.2017














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Nordrhein-Westfalen entwickeln für Eine Welt







 

Wandgemälde an der Friedrich-Ebert-Str. eröffnet

Per Leeze luden die Initiatoren der Weltbaustelle Münster am letzten Samstag zur Eröffnung des Wandbildes an der Friedrich-Ebert-Str. 142 ein. Der Fahrradkorso mit 30 Teilnehmer*innen machte sich dabei auf die Spuren der Ziele nachhaltiger Entwicklung, der sogenannten Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen. Diese sind weltweit seit Anfang 2016 in Kraft und werden derzeit im Rahmen der Kampagne „Weltbaustellen NRW“ des Eine Welt Netz NRW öffentlichkeitswirksam diskutiert. So auch in den vergangenen Wochen intensiv in Münster. Gemeinsam mit dem Beirat für kommunale Entwicklungszusammenarbeit der Stadt Münster und dem Verein Vamos e.V. sind in diesem Zuge über die Stadt verteilt drei große und kleine Wandbilder entstanden, die allesamt eine gesellschaftliche Debatte um die Nachhaltigkeitsziele anstoßen.

Detail aus dem Wandgemälde am cuba. Bild: Udo Schlüter

Die Eröffnungsradtour startete nach der Begrüßung durch Simone Lenz, Projektreferentin der Kampagne, zunächst am Wandgemälde an der Fassade des cuba in der Achtermannstraße mit einer Zeitreise. Udo Schlüter, Geschäftsführer des Eine Welt Netz NRW eröffnete die Aktion mit einem Rückblick auf das vor 25 Jahren durchgeführte Wandmalprojekt „500 Jahre Kolonialisierung und Widerstand“, bevor Kajo Schukalla, Vorsitzender des Beirats für kommunale Entwicklungszusammenarbeit die Brücke schlug zu den Zielen der Stadt Münster, Nachhaltigkeit verstärkt sichtbar zu machen.

Das unterstreicht auch das vielfältige Veranstaltungsprogramm, das rund um die Weltbaustelle Münster von Mai bis Juli vom Beirat unterstützt und von Vamos initiiert wurde und an dem sich viele Organisationen beteiligen. Dazu gehörte auch die bunte Malaktion auf dem 4tel-Fest vor zwei Wochen in der Staufenstr. 9, an der neben dem Münsteraner Künstler Jorge Hidalgo sowohl seine beiden Söhne als auch die beiden Künstler Dirk Sandbaumhüter und Robert Matzke mitgewirkt haben. Gespannt folgten die Teilnehmer*innen der Radtour den Ausführungen Jorge Hidalgos zu den Inhalten des Bildes: Im Mittelpunkt seiner Arbeiten stehen die Themen Landraub, Gerechtigkeit und Schutz indigener Völker in Lateinamerika.

Höhepunkt der Tour war der Besuch und die feierliche Eröffnung des Wandbildes an der Friedrich-Ebert-Straße. Das kraftvolle „Mural“ wurde in den letzten Wochen von der 28-jährigen chilenischen Künstlerin Jocelyn Aracena Carvajal gemeinsam mit Jorge Hidalgo entwickelt und gemalt. „In dem ausdrucksstarken Bild finden sich eine Reihe wichtiger Inhalte der Ziele nachhaltiger Entwicklung wieder,“ erläuterte Kristin Duwenbeck von Vamos e.V., die die Radtour leitete. Themen, die den beiden Künstler*innen am Herzen liegen. Die Szenerie des Bildes, die sich überwiegend im Meer abspielt, wirkt auf den ersten Blick zunächst bunt und irgendwie fröhlich. Erst auf den zweiten Blick erkennt der Betrachter*innen die Zusammenhänge zu den Themen Mutter Erde, Gender, Frauenrechte, Umweltverschmutzung, Krieg und Zerstörung der Erde.

Das neue Wandbild an der Friedrich-Ebert-Straße 142. Bild: Vamos e.V. (mit Klick auf das Bild können ´Sie sich das Bild in Originalgröße herunterladen)


Wichtig ist beiden Künstler*innen, dass die Betrachter*innen sich eigenständig an die Interpretation des Bildes heran wagen. Denn dieses lasse viel Spielraum für eigene Gedanken und Schlüsse. Mit einem starten Schlusswort betonte Jorge Hidalgo: „Die Erde liegt in unseren Händen und nur wir haben die Möglichkeit die derzeitige Entwicklung von Ressourcenabbau, Umweltzerstörung und Ungerechtigkeiten aufzuhalten.“ Neben Dankesworten für die Realisierung der Kampagne in Münster, insbesondere an die LEG, Brillux, den Beirat für kommunale Entwicklungszusammenarbeit und die vielen Organisationen, stießen die Teilnehmer*innen zufrieden auf die gelungene Umsetzung an, bevor es im Anschluss mit dem Rad zum 30-jährigen Vamos Jubiläum ins cuba zurück ging.

Während der Arbeiten an der Montessori-Schule. Bild: Jorge Hidalgo


Wer sich das dritte Wandbild näher anschauen möchte, der wird auf dem Gelände der Montessori Schule fündig. Das „Mural“ wurde von Jorge Hidalgo zusammen mit Schüler*innen in einer Projektwoche gestaltet. Zu aller Freude wird zudem ein Viertes in den kommenden Wochen entstehen:
An der Timmerscheidtstraße, ganz in der Nähe des Gemäldes des Friedrich-Ebert-Straße.

Kontakt: Vamos e.V., Kristin Duwenbeck, Achtermannstr. 10-12, 48143 Münster, Tel.: 0251-45431, Mail: duwenbeck@vamos-muenster.de

 

Münster FAIRführt ist eine Kooperationsveranstaltung von Vamos e.V. und la tienda e.V.

 

 

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