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Februar 2006 bis März 2008
Die Vamos-Kampagne zu Thema:

Mitmachen beim Schutz des bedrohten Paradieses!
Die „grüne Lunge“ der Erde, wie der Regenwald auch heißt, ist in größter Not: Jede Stunde werden fußballfeldgroße Flächen abgeholzt - für die Papierproduktion oder auch um Ackerflächen für Sojafelder entstehen zu lassen.
In jüngerer Vergangenheit wird außerdem im Amazonas-Regenwald Erdöl gefördert - ohne jede Rücksicht auf Umweltschäden und Proteste der Bewohner. Doch nicht nur die Artenvielfalt und das sensible ökologische Gleichgewicht des Regenwaldes sind gefährdet, sondern damit auch der Lebensraum und die Kultur der Ureinwohner. Vertreibungen, Umsiedlungen und Enteignungen sind nicht die Ausnahme, sondern die bedauerliche Regel. Alle Gefahren für den Regenwald hängen unmittelbar zusammen mit unserer Lebensweise hier vor Ort:
Foto: Clive Shirley, globalaware
- Wir verbrauchen das Papier und die Hölzer,
- Wir benötigen Unmengen an Erdöl.
- Wir verfüttern das Soja an Vieh, um unseren Fleischbedarf zu stillen.
- Wir ignorieren die Interessen der Menschen, die schon Jahrtausende
friedlich im Regenwald leben.
Wir sind mitverantwortlich für den Klimawandel.
Im Rahmen der Vamos-Kampagne stand die Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen an Schulen und Bildungseinrichtungen im Vordergrund.
Das sind die wichtigsten Ergebnisse:
- Vamos führte 86 Unterrichtseinheiten zum Thema durch.
- Insgesamt fanden 15 Kunstaktionen mit Schülern statt.
- Elf Mal wurde die Schulausstellung präsentiert.
- Eine Datenbank zu Schulmaterialien wurde erstellt.
- Eine gut besuchte Reihe mit acht Veranstaltungen wurde durchgeführt.
- En riesiges Wandgemälde wurde von Schülern produziert.
- Engagierte Schüler wurden beim Vamos-Wettbewerb prämiert.
- Hörbeiträge von Jugendlichen dokumentieren die Ergebnisse.
Aus unserer Sicht war es eine sehr gelungene Kampagne, die allen, die mitgemacht haben, großen Spaß bereitet hat.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten und den vielen Unterstützern, Sponsoren und Geldgebern.
Dieses Projekt wurde gefördert durch die:
Wir danken unseren Sponsoren: