Wer wir sind
Veranstaltungen
KonsumWandel
Sport und Bekleidung
Blumen
Regenwald
Verschiedenes
Aktiv werden
Spenden
Fördermitglied werden
Schulen und Vereine
Anmelden
Fördermitgliedschaft
Projekt Nicaragua
Regenwaldschutzbrief
Projekt Chile
Anlassspende
Online-Spende
Spendenbescheinigung
Presse
Ausstellungen
Newsletter
Infobrief
Linkliste
Material bestellen
Wer ist wer?
Schreiben Sie uns!
Unsere Partner
Presse
Impressum
Fotonachweise
Sonstiges
Übersicht
Fotostecke






Unsere Arbeit


Wer wir sind


Veranstaltungen


KonsumWandel


Sport
und Bekleidung


Blumen

Regenwald
Kampagne
Regenwald in Not
Ausstellung
EnergieDschungel
Regenwald-
schutzbrief


Verschiedenes

Startseite


23.11.2014














Newsletter







   

Postkarte-du-kannst-anders
 

Mitmachen: Du kannst anders!







Der Amazonas-Regenwald darf nicht sterben!

Zum Hintergrund unseres Engagements für Amazonien

"Für uns ist der Regenwald Supermarkt und Apotheke zugleich," sagt Raphael Alvarado von den Kichwa in Ecuador. Die Kichwa, Shuar, Yanomani und andere Ureinwohner haben es seit Jahrhunderten verstanden, den Regenwald zu nutzen, ohne ihm zu schaden.
 

Bruch einer Pipeline in Ecuador
Foto: C. Shirley, globalaware
Doch mit der Entdeckung des Erdöls ist dieser Lebensraum - die "grüne Lunge" der Erde - gefährdet. Die Ureinwohner sind durch Umweltverschmutzungen und die Enteignung ihres Landes massiv bedroht. Der ecuadorianische Staat arbeitet Hand in Hand mit den international tätigen Ölfirmen - die Interessen und Rechte der Indigenen stehen hinten an.
 
Eine Spur der Bedrohung führt nach Nordrhein-Westfalen: Die Westdeutsche Landesbank (WestLB) fungierte als der größte Kreditgeber für die neueste Pipeline, die quer über die Anden das Öl in die Hafengebiete transportiert.
 
Vamos e.V. und andere Nichtregierungsorganisationen (NRO) organisierten die Kampagne gegen die sogenannte OCP-Pipeline und setzten die WestLB öffentlich unter Druck, den Bau auszusetzen oder zumindest Sozial- und Umweltstandards einzuhalten.
 

Proteste in Münster vor der WestLB
Foto: G. Kriener
Dr. Goodland, als Experte früher für die Weltbank tätig, bescheinigte dem Baukonsortium in einem unabhängigen Gutachten zahllose Verstöße gegen Sozial- und Umweltstandards.
 
Die Pipeline ist mittlerweile gebaut, die Proteste gehen weiter. In einem offenen Brief an die WestLB haben NRO eine Kurskorrektur gefordert. Mittlerweile hat die WestLB eine Abteilung für nachhaltiges Wirtschaften errichtet.
 
Die Bedrohung für Mensch und Umwelt in Amazonien ist nicht gebannt. Immer neue Verbindungspipelines werden gebaut, die die OCP-Pipeleine füllen. Weiterhin wird täglich eine Fläche von mehreren Fußballfelder Regenwald vernichtet.
 
Vamos e.V. arbeitet seit Jahren mit verschiedenen Organisationen der indigenen Bevölkerung Ecuadors zusammen und koordiniert in Münster Aktivitäten des Klimabündnis. Sie alle setzen sich zur Wehr gegen den Ausverkauf des Amazonas-Regenwaldes.
 
Mit der Ausstellung "EnergieDschungel" lässt Vamos e.V. die Betroffenen selbst zu Wort kommen und informiert die Menschen hierzulande über eine Problematik, die weitgehend unbeachtet bleibt.
 
In Veranstaltungen mit Ureinwohnern aus dem Amazonas-Regenwald informieren wir über aktuelle Entwicklungen.
 
Über Aktionen und Demonstrationen zusammen mit anderen NRO mobilisieren wir den Protest gegen die anhaltenden Rechtsbrüche im Regenwald. Wir setzen uns dafür ein, dass die Bundesregierung den Artikel 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) zum Schutz indigener Völker endlich ratifiziert.
 
Außerdem wenden wir uns direkt an die politischen Entscheidungsträger. Mit Briefen und Protestnoten machen wir diese darauf aufmerksam, dass der Regenwald und seine Bewohner in höchster Gefahr sind.
 
Und das können Sie tun: Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit, denn der Amazonas-Regenwald darf nicht sterben!

 
 
 
bild