Wer wir sind
Veranstaltungen
Promotor*innenprogramm
PlanetPlastic
Konsumkritische Stadtführungen
KonsumWandel
Sport und Bekleidung
Blumen
Regenwald
Verschiedenes
Aktiv werden
Spenden
Fördermitglied werden
Schulen und Vereine
Anmelden
Fördermitgliedschaft
Projekt Nicaragua
Regenwaldschutzbrief
Projekt Chile
Anlassspende
Online-Spende
Spendenbescheinigung
Presse
Ausstellungen
Newsletter
Infobrief
Linkliste
Material bestellen
Wer ist wer?
Schreiben Sie uns!
Unsere Partner
Presse
Impressum
Fotonachweise
Sonstiges
Übersicht
Fotostecke






Unsere Arbeit


Wer wir sind


Veranstaltungen


Promotor*innen-
programm


PlanetPlastic


Konsumkritische
Stadtführungen

KonsumWandel
KonsumWandel
on tour
Premiere
Wander-
ausstellung
Du kannst
anders
Fotos
Materialien
Podcasts
KonsumWandel


Sport
und Bekleidung


Blumen


Regenwald


Verschiedenes

Startseite


22.11.2017





















Newsletter







   

Logo Promotor*innenprogramm Nordrhein-Westfalen
 

Nordrhein-Westfalen entwickeln für Eine Welt







NRW Kommunen machen sich auf den nachhaltigen Weg

Zum ersten Mal wird eine Kommune in NRW mit dem „Vergabepreis NRW 2013 – Wegweiser für sozial gerechte Beschaffung“ ausgezeichnet.

Am 5. Dezember wurden die drei nominierten Kommunen, repräsentiert durch Herrn Bürgermeister Horst Naaß, Stadt Bonn, Bürgermeister Steffen Mues, Stadt Siegen und Aiko Wichmann, Stadt Dortmund für den „Vergabepreis NRW 2013 – Wegweiser für sozial gerechte Beschaffung“ vom Eine Welt Netz NRW e.V. und new trade nrw Büro für Nachhaltige Beschaffung in der Staatskanzlei empfangen. Der Preis wurde vom Eine Welt Netz NRW e.V. gemeinsam mit dem zivilgesellschaftlichen Bündnis für öko-soziale Beschaffung NRW ausgeschrieben als Anerkennung der Aktivitäten öffentlicher Kommunalverwaltungen in Nordrhein-Westfalen, wegweisend für eine sozial verantwortliche Beschaffung im Sinne der Einhaltung internationaler Menschen- und Arbeitsrechte zu handeln.

v.l.n.r.: Michael Hofmann, Deutsche Welthungerhilfe e.V. (Schirmherr), Aiko Wichmann, Stadt Dortmund, Bürgermeister Steffen Mues, Stadt Siegen, Martina Schaub, Südwind e.V. (Juryvertreterin), Dr. Lale Akgün, new trade nrw Büro für Nachhaltige Beschaffung/ Staatskanzlei, Angela Schmitz, Eine Welt Netz NRW e.V., (Initiatorin des Preises) Bürgermeister Horst Naaß, Stadt Bonn (Preisträger), Christoph Bartscher, Stadt Bonn.

Michael Hofmann, Vorstandsmitglied der Deutschen Welthungerhilfe e.V. (Schirmherrschaft für den Vergabepreis), überreichte dem Bürgermeister der Stadt Bonn, Horst Naaß, als Preisträger 2013 neben einer Urkunde symbolhaft einen zertifizierten Naturstein. Mit den Worten „Ich möchte den Stein auch in die anderen Kommunen weiterrollen“ bedankte Naaß sich. Bonn stehe unter dem Motto ‚UNO in Bonn für nachhaltige Entwicklung weltweit‘ und sei in der Verpflichtung, lokal in der eigenen Vergabepolitik umzusetzen, was sie global fordern.


In seiner Laudatio betonte Hofmann, „Alle drei Nominierten zeigen mit ihren unterschiedlichen Herangehensweisen, dass sie engagiert an der Umsetzung einer sozial verantwortlichen Beschaffung arbeiten und Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung übernehmen.“ Die siebenköpfige unabhängige Jury würdigte mit ihrer Entscheidung für die Stadt Bonn besonders ihren kontinuierlichen Umstrukturierungsprozess, den sie ab 2012 fortlaufend und alle Verwaltungsebenen einbeziehend in Gang gebracht hat. „Mit diesen Maßnahmen sieht die Jury gute Voraussetzungen, dass das Thema institutionell gefestigt und auch stärker in den konkreten Einkaufspraktiken verankert wird“, so Hofmann weiter.


Angela Schmitz vom Eine Welt Netz NRW e.V. erläuterte, dass die Auszeichnung auch im nächsten Jahr für Kommunen eine Ermutigung darstellt, diesen Weg mit Entschlossenheit zu beschreiten und fortzusetzen.
Der öffentlichen Hand und damit den Kommunen kommt in NRW angesichts des Einkaufsvolumens aus Steuergeldern von insgesamt geschätzten rund 50 Milliarden Euro jährlich für Güter und Dienstleistungen eine verantwortungsvolle Rolle zu. Angela Schmitz, die den Preis aus der Taufe gehoben hat, hob hervor, dass „öffentliche Verwaltungen Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen in den Produktionsländern weltweit nicht billigend in Kauf nehmen dürfen“.

Hier können Sie die Pressemitteilung herunterladen.

bild